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Globale Begegnungen – Barbara Wolfrum & Kenfe Schewangizaw

2 März, 7:00 pm - 8:30 pm

Eine Malerin aus Dresden, die bis zu ihrem Tod in Lauf lebte, Griechenland liebte und uns Bilder für Äthiopien schenkte, die überwiegend in Namibia entstanden, treffen einen äthiopischen Künstler aus Nürnberg, der Bilder, unter anderem zum Thema Flucht, zeigt. Das alles trifft auf einen Verein aus Nürnberg, der sich in Äthiopien engagiert und darüber hinaus derzeit ein großes Flüchtlingsprojekt in Nürnberg vorbereitet. Die Ausstellung findet im Internationalen Haus der Stadt Nürnberg statt – wenn das keine globalen Begegnungen sind…

Barbara Wolfrum:

Barbara Wolfrum wurde 1939 in Dresden geboren und siedelte am Ende des Zweiten Weltkrieges mit ihren Eltern nach Franken über. Nach Beendigung der Schulbildung folgten mehrere Ausbildungen und Tätigkeiten. Sie lebte in Hamburg, Würzburg und anderen Orten, bevor sie sich in Lauf (an der Pegnitz) niederließ. Hier griff sie 1974 erstmals zum Zeichenstift und lernte das Malen autodidaktisch. Lehrbücher, die sie sich kaufte, nutzten ihr nichts, sie bildete sich durch Üben und Routine („ich habe es einfach probiert und so lange gemalt, bis es klappte“). Dabei hat sie Ihre Bilder nie bearbeitet („langes Rumfummeln ist schlecht“).In den 20 Jahren ihres künstlerischen Schaffens entstanden unzählige Bilder, ca. 120 Künstlerbücher, Gedichte, kleine Erzählungen und vieles mehr.

Kenfe Schewangizaw:

Kenfe Schewangizaw wurde 1960 in Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens, geboren und besuchte die Kunsthochschule in Addis Abeba und das Kunstinstitut in Kiew. Seit vielen Jahren lebt er nun in Nürnberg. Wir freuen uns, dass Kenfe Teil unserer Ausstellung ist. Zumal seine Bilder sehr gut in unsere „globalen Begegnungen“ passen. Er zeigt Bilder, die sich mit den Themen „Glaube“ und „Flucht“ beschäftigen. Und da wir demnächst mit einem Flüchtlingsprojekt in Nürnberg starten werden, ist es eine großartige Brücke.

Was verbindet Barbara Wolfrum mit dem Hawelti e.V.?

Barbara Wolfrum war eine besondere Unterstützerin des Hawelti e.V. und der Kinder in Aksum. Ihr gefiel die Arbeit der damaligen Privatinitiative so gut, dass sie uns wenige Wochen vor ihrem Tod eine größere Anzahl von Bildern spendete. Ihr Wunsch war, dass wir diese Bilder verkaufen und den Erlös für unsere Projekte verwenden. Die Bilder entstanden bei mehreren Aufenthalten in der Namib-Wüste. Sie zeigen die Wüste in ihren erdigen Farben und abwechslungsreichen Formen und Strukturen. Es sind eindrucksvolle Arbeiten mit einem ganz besonderen Reiz. Über diese Bilder ist Sand und Erde aus eben dieser Wüste gestreut. So sind Abbild und Realität in ein und derselben künstlerischen Arbeit vereint. Aber es enstanden auch viele Bilder mit Szenen aus dem Alltag der Menschen. Und auch diese „afrikanischen Alltags-Szenen“ möchten wir in dieser Ausstellung präsentieren.

Die Ausstellung ist vom 5. bis 29. März zu sehen!

Details

Datum:
2 März
Zeit:
7:00 pm - 8:30 pm
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Hawelti e.V.
Webseite:
www.hawelti.de/de/